After Work Warm-Up

30 Minuten vor dem Start denkt keiner mehr an Veränderungen, und dann steht Maik da, fragt kurz nach, ob noch ein Platz frei ist, und ist plötzlich mittendrin im Afterwork-Turnier.
Reinrutschen ohne Plan, ohne Druck, und genau das zahlt sich aus. Während andere schon wieder anfangen zu rechnen, bleibt er ruhig, spielt sein Spiel und bringt starke 45 Schläge ins Clubhaus, 8 Bruttopunkte, 17 Nettopunkte, Platz eins in beiden Wertungen, und trotzdem geht der Nettosieg wegen Doppelpreisausschluss an Philipp Pechta mit 16 Punkten.
Die Zahlen waren am Ende fast egal. Warm-Up heißt ehrlich sein, Schwächen sehen, besser werden, kein Blick auf Tabellen, kein Druck, einfach Golf spielen, und vielleicht hört der eine oder andere doch mal genauer hin, wenn Bernd sagt: “Ihr habt es nötig und schaut bei Jens Gunkel vorbei.”
Was bleibt, ist dieses Gefühl: Sonne im Gesicht, gute Schläge, ehrliche Gespräche, und genau diese entspannte Runde, die zeigt, warum das hier der coolste Club im Land ist.
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