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Finaltag BAU CUP 2026

Manche Turniere werden über gute Schläge entschieden. Der Finaltag des BAU CUP 2026 wurde über Nerven entschieden.

Der Wettergott hatte offenbar beschlossen, den Teilnehmern noch eine ganz besondere Prüfung mit auf den Weg zu geben. Kräftiger Wind peitschte über die Anlage, dunkle Wolken zogen durch Mecklenburg-Strelitz und immer wieder gingen Schauer nieder.

Doch das war nur die halbe Wahrheit.

Die eigentliche Herausforderung wartete auf den Grüns.

Die Fahnenpositionen waren von der Sorte, die man entweder genial oder gemein nennt. Dazwischen gab es wenig Spielraum. Wer seinen Putt einen Tick zu energisch spielte, durfte dem Ball beim Verlassen des Grüns hinterherschauen. Chip. Putt. Vorbei. Noch ein Chip. Noch ein Putt. Und plötzlich fühlte sich ein Loch an wie eine kleine Tagesaufgabe.

Oder wie Gunnar Röpcke es trocken zusammenfasste: Das hatte durchaus einen Zweck. Wer mit den Fahnenpositionen nicht zurechtkam, solle einfach zu Jens gehen, trainieren und es im nächsten Jahr noch einmal versuchen.

Typisch BAU CUP.

Gute Ergebnisse waren unter diesen Bedingungen ohnehin kaum zu erwarten. Dafür war der Spaßfaktor umso größer. Zwischen Regenschauern, Windböen und reichlich Diskussionen über die Fahnenpositionen wurde gelacht, geflucht und gefeiert. Genau so, wie es sich für das größte Golfwochenende des Jahres gehört.

Sportlich setzte sich bei den Herren einmal mehr der Bruttokönig Stefan „Klinge“ Klingenberg durch. Mit 52 Bruttopunkten hielt er auch der starken Konkurrenz der Familie Wiechmann aus Hamburg stand. Bei den Damen sicherte sich Kristina Osterland mit 40 Bruttopunkten den Sieg.

In der Nettoklasse A entwickelte sich ein echtes Herzschlagfinale. Mario Mohnke gewann mit starken 68 Punkten hauchdünn vor Udo Kuhn, Falko und Quat, die allesamt bei 67 Punkten landeten. Knapper geht es kaum.

In Netto B blieb der Pokal praktisch in der Familie. Franz Röpcke setzte sich mit hervorragenden 75 Punkten durch. Dahinter folgten Detlef Schüler mit 70 Punkten und Thorsten Röpcke mit 66 Punkten. Familienfoto inklusive.

Für den größten Paukenschlag des Wochenendes sorgte allerdings Jens Ladwig Preuß. Nach seinen sensationellen 51 Nettopunkten am ersten Tag ließ er auch am Finaltag nichts mehr anbrennen. Mit unglaublichen 87 Punkten über zwei Runden spielte er die Konkurrenz förmlich in Grund und Boden. Nina Timm sicherte sich mit 70 Punkten Rang zwei vor Magic Matze, der mit 59 Punkten das Podium komplettierte.

Den Longest Drive sicherten sich Klinge und Tini. Beim Nearest to the Pin bewiesen Daniela Preuß und Dieter Hacker das präziseste Händchen des Wochenendes und durften sich ebenfalls über ihre Sonderwertungen freuen.

Doch wer glaubt, der BAU CUP endet mit der Siegerehrung, kennt den BAU CUP nicht.

Als die letzten Scores geschrieben waren, kam endlich die Sonne heraus. Auf der Terrasse wurde zusammengerückt, alte Bekannte wurden begrüßt, Geschichten des Tages wurden mit jeder Runde etwas besser und die Anspannung der vergangenen zwei Turniertage wich bester Laune.

Für den passenden Soundtrack sorgte Tini. Dazu gab es hervorragendes Essen vom Kochwerk, kalte Getränke und genau diese besondere Atmosphäre, die man nicht planen kann. Sie entsteht nur dann, wenn viele großartige Menschen zusammenkommen.

Golf, Gemeinschaft, Musik, Genuss und eine Party, die dem BAU CUP würdig war.

Oder anders gesagt:

Ein ganz normales Wochenende im coolsten Club im Land.

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