Clubmeisterschaften 2026

Der Sonntag hatte noch ein paar Überraschungen im Gepäck
Am Samstag sah es nach einem Duell aus. Am Sonntag wurde daraus eine ziemlich wilde Mischung aus Titelverteidigung, Parkplatzwechsel, Lochstechen und einem Eagle am schwersten Loch. Clubmeisterschaften sind eben kein normales Wochenende.
Am Samstag legst du 18 Löcher vor und denkst vielleicht schon darüber nach, was am Sonntag passieren könnte. Am Sonntag stellt sich dann heraus, dass Golf seine eigenen Pläne hat.
Bei Klinge und Carl war das besonders deutlich. Klinge ging als amtierender Clubmeister ins Rennen und legte mit 74 Schlägen ordentlich vor. Carl blieb mit 76 Schlägen direkt dahinter. Zwei Schläge Abstand.
Und am Sonntag war der Jugendmeister bis Loch 6 noch mittendrin. Dann riss der Faden. Bei Carl ging plötzlich wenig zusammen, während Klinge seinen Rhythmus behielt. Aus zwei Schlägen wurden sehr schnell sehr viel mehr. Am Ende standen bei Carl 105 Schläge auf der Karte. Das ist Golf. Manchmal läuft es. Manchmal läuft wirklich gar nichts. Klinge dagegen blieb bei sich und brachte den Titel nach Hause. Klinge bleibt Clubmeister.
Carl wird Jugendmeister und nimmt damit ebenfalls einen Titel mit nach Hause. Und wenn man den Samstag gesehen hat, weiß man: Der Junge kann vorne richtig unangenehm werden. Jedenfalls, wenn der Sonntag mitspielt.
Bei den Damen war die Sache deutlich entspannter. Tini ließ sich ihren Titel nicht nehmen und verteidigte ihre Clubmeisterschaft. Tini bleibt Clubmeisterin. Der Parkplatz bleibt also besetzt.
Bei den Seniorinnen sah es ganz anders aus.
Anne-Marie und Claudia waren nach 36 Löchern schlaggleich. Beide mit 190 Schlägen. Also hieß es: Lochstechen. Jetzt zählen plötzlich nicht mehr die 36 Löcher davor. Jetzt zählt nur noch der nächste Schlag. Und den besseren erwischte diesmal Claudia. Claudia ist Clubmeisterin Seniorinnen 2026. Anne-Marie muss ihren Parkplatz abgeben.
Bei den Senioren wurde es genauso eng.
Gunnar und Stefan kamen beide mit 171 Schlägen ins Ziel. Wieder Lochstechen. Wieder diese besondere Situation, in der aus einem ganzen Wochenende plötzlich ein einziges Loch wird. Diesmal hatte Stefan die besseren Nerven. Stefan ist Clubmeister Senioren 2026. Gunnar verliert seinen Titel.
Und dann war da noch Moni. Das schwerste Loch unserer Anlage. Moni spielt es. Und schreibt Eagle auf die Karte. Eagle. Am schwersten Loch. Mehr muss man eigentlich gar nicht dazu sagen.
Solche Momente sind genau die Geschichten, die nach dem Turnier noch am Tisch weitererzählt werden.
Auch in der AK 65 wurde um den Titel gekämpft.
Detlef setzte sich durch, dahinter folgten Frank und Peter. Und auch hier gilt: Der Sieger bekommt natürlich seinen eigenen Parkplatz. Für Detlef also nicht nur ein Titel, sondern gleich der passende Stellplatz dazu.
Und dann gibt es da noch Brigitte. Nach all den Jahren, all den Runden und all den Geschichten bekommt auch sie endlich ihren wohlverdienten Parkplatz.
Damit sind die Parkplätze im GCMST wieder ein ganzes Stück begehrter geworden.
Während vorne um Titel und Plätze gekämpft wurde, lief im Hintergrund etwas, das man bei einem Turnier leicht vergisst: Jens und Max waren längst bei der Arbeit. Die beiden haben den Platz richtig stark vorbereitet. Die Grüns waren in hervorragendem Zustand und die Lochpositionen hatten es ordentlich in sich. Man musste schon gutes Golf spielen. Und manchmal reichte auch das nicht. Mega Job, Jens und Max!
Dann gab es noch zwei Menschen, die an diesem Wochenende besonders viel Zeit auf dem Platz verbracht haben. Manu war die fleißigste Spielerin. Dirk der fleißigste Spieler. Der Preis? Neue Golfbälle und Tokens für die Range. Also eigentlich eine ziemlich charmante Aufforderung: Macht weiter.
Und natürlich darf Dieter nicht fehlen. Danke für die wunderschönen Pokale!
Klinge bleibt Clubmeister.
Tini bleibt Clubmeisterin.
Claudia wird Clubmeisterin Seniorinnen.
Stefan wird Clubmeister Senioren.
Detlef und Brigitte gewinnen die AK 65.
Carl wird Jugendmeister.
Und Brigitte bekommt ihren wohlverdienten Parkplatz.
Aber wenn wir in ein paar Wochen an dieses Wochenende zurückdenken, werden es wahrscheinlich nicht zuerst die Zahlen sein, die uns einfallen. Es wird Carl sein, der am Samstag noch an Klinge dran war. Der Sonntag, der plötzlich komplett anders lief. Monis Eagle am schwersten Loch. Zwei Lochstechen, bei denen plötzlich jeder einzelne Schlag zählt. Jens und Max, die einen Platz hingelegt haben, der die Spieler ordentlich beschäftigt hat. Manu und Dirk, die offenbar nicht genug bekommen können. Und natürlich die Menschen rundherum, die aus zwei Turniertagen ein echtes Clubwochenende machen. Das ist es, was Clubmeisterschaften im GCMST ausmacht. Nicht nur die Pokale. Nicht nur die Scores. Sondern die Geschichten dazwischen. 36 Löcher. Ein Wochenende. Und jede Menge Stoff für die nächste Runde im Clubhaus.
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